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Innovative Immobilienwirtschaft



Booster für die Proptechs

Blackprint booster GmbH


Was ist das Ziel?

Große Unternehmen wissen nicht wie sie sich mit der Digitalisierung und neuen Geschäftsmodellen auseinandersetzen sollen. Zusätzlich eignet sich die eigene Unternehmensstruktur zumeist nicht dazu, Innovationen zu kreieren und voranzutreiben. Deshalb strukturiert der blackprint Booster die Zusammenarbeit zwischen diesen Unternehmen und Startups, in dem er Startups vorauswählt, sich an diesen beteiligt und Pilotprojekte und Kooperationen moderiert. Der Booster hilft so den Partnerunternehmen die richtigen PropTech-Startups zu finden und mit diesen auf sinnvolle Art und Weise zusammenzuarbeiten. Durch die Kombination von 10 Partnern, sparen diese sich zum einen Kosten, zum anderen lebt das Programm von der Unabhängigkeit und der breiten Aufstellung des Partnernetzwerks. Beides sind Faktoren, die die Attraktivität für Startups deutlich steigern. PropTech Startups operieren in ganz unterschiedlichen Feldern, und möchten sich nicht frühzeitig an einen Partner binden. Denn so würden sie viel von ihrer Freiheit und ihren Handlungsoptionen abgeben. Mit den bestehenden Partnern (siehe Website und Dokumente) werden verschiedenste Bereiche der Immobilienindustrie abgedeckt. So kann der Booster alle Arten von Startups, insbesondere im B2B, zielgerichtet und sinnvoll unterstützen. Ein solches Multi-Corporate Accelerator-Programm ist in Deutschland nur sehr selten zu finden (der Next Media Accelerator in Hamburg ist ein Beispiel) und in der Immobilienwirtschaft weltweit einzigartig. Beim Aufbau des Programmes waren deshalb zum einen externe Kontakte hilfreich, die Erfahrungen aus anderen Programmen beigesteuert haben. Genauso jedoch auch PropTech-Startups und potenzielle Partner, um die Attraktivität der Struktur für beide Seiten frühzeitig zu testen und zu verbessern. Eines der größten Hindernisse war das Aufsetzen der Fonds-Struktur, über die die strategischen Partner das Programm finanzieren und Anteile an den Startups erwerben. Hierfür war eine Bafin-Registrierung vonnöten.


Welchen Mehrwert lierfert die Innovation?

Die Gespräche mit potenziellen Partnern verliefen von Anfang an positiv und waren zu großer Quote (>50 %) erfolgreich. Im ersten Batch zeigt sich zudem die Attraktivität für Startups. Nicht nur ein ausländisches Team (aus Estland) ist in die Räumlichkeiten nach Frankfurt gezogen. Auch ein sehr fortgeschrittenes Unternehmen (knapp über 3 Jahre alt, Jahresumsatz im 6-stelligen Bereich) hat sich beworben und nimmt nun an dem Programm teil. Der Erfolg des Programms basiert hauptsächlich auf dem direkten Zugang der Startups zu den Partnerunternehmen. Für sie verkürzen sich so Feedback- sowie Sales-Zyklen immens, was zu einer beschleunigten und verbesserten Entwicklung führt. Messbar wird dieser Erfolg primär in Pilotprojekten und Kooperationen, in denen sich die strategischen Partner als Kunde, Ressourcen- oder Feedback-Lieferant zur Verfügung stellen. So kann das Startup in einem kurzen Zeitraum direkt testen, inwieweit sein Produkt zum Markt passt, beziehungsweise welche Anpassungen sinnvoll/notwendig sind. Das führt im Nachgang zu einem deutlich verbesserten Zugang zu Kapital und insbesondere Kunden. Zum einen ist das Produkt besser auf die Anforderungen der Industrie abgestimmt, zum anderen hat das Startup nun namhafte Unternehmen als Kunden oder Referenzgeber. In der Immobilienbranche sind Referenzen und Track Record immer noch ein zentraler Faktor beim Aufbauen neuer (Kunden-)beziehungen. Langfristig werden die PropTechs auf diese Weise mehr Erfolg haben.

Wie sieht die weitere Entwicklung der Innovation aus?

Der Booster und sein Management-Team werden mit fortgeschrittenem Stadium immer routinierter und erfahrener im Koordinieren der Pilot-Projekte. Dies erleichtert insbesondere den Startups die Arbeit, die nicht immer wieder bei null anfangen müssen. Die Partner sammeln in der Zusammenarbeit wichtige Impulse und Erfahrungen mit digitalen Geschäftsmodellen und tragen so Innovationen in das eigene Unternehmen herein. Langfristig wird es so für sie einfacher, im eigenen Unternehmen Potenziale zu erkennen und Projekte anzustoßen. Genausogut kann aus den Pilotprojekten auch eine enge Partnerschaft zwischen Corporate und Startup entstehen. Der Partner ist vielleicht der erste Kunde einer vielversprechenden Dienstleistung und hat so einen Vorteil gegenüber seinem Wettbewerb. Für die Zukunft sehen wir den blackprint Booster als die Plattform für Innovationen in der Immobilienwirtschaft, auf die große Player zurückgreifen, um up-to-date zu bleiben und erfolgsversprechende PropTechs kennenzulernen.


bitte immer eintragen

Die Jury des 1. ZIA-Innovationsberichts meint:

Die Innovationsforschung hat uns bislang viel über die Erfolgsfaktoren von Akzelleratoren gelehrt. blackprint booster hat sich konsequent daran ausgerichtet. Er bietet, was Startups, aber auch die gesamte Immobilienwirtschaft braucht. Auf den Punkt. Genau das hat die Jury überzeugt.


Weitere Informationen unter:

www.blackprintbooster.vc

Hinweis: Für die Beschreibung der Innovation ist die Blackprint booster GmbH selbst verantwortlich. Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss übernimmt keine Garantie dafür, dass die hier aufgeführte Innovation in der Praxis störungsfrei anwendbar beziehungsweise reproduzierbar ist. Die Prüfung dieser Innovation durch die Jury des 1. ZIA-Innovationsberichts erfolgte ausschließlich auf Basis der Unternehmensangaben.